FCZsen - Niederwil (13.05.2009)
Hauptplatz Zuzwil
20 Zuschauer
Zuzwil: C. Wick, A. Benz, C. Etter, C. Forrer, M. Keller, W. Eigenmann, R. Mehr, R. Müller, R. Doerig, D. Di Martino, A. Schwager, M. Durisch, M. Mumenthaler, U. Jaedick (spielte bei Gegnermannschaft durch)
Während den ersten Minuten des Spiels war uns Petrus noch gut gestellt. Das Gewitter zog vorerst Richtung Toggenburg, doch im Verlaufe des Spiels kam es zurück und begoss uns, sodass das Spiel schnell und torreich wurde.
So kam Andi Schwager in der ersten Halbzeit zum seinem ersten Tor an diesem Abend. Doch der Gegner steckte nicht auf und erzwang mit etwas Glück das 1:1, was auch der Pausenstand war. Die erste Halbzeit war von zahlreichen Torchancen der Zuzwiler geprägt. Trotz den vielen motivierenden Zurufen der zahlreich anwesenden Zuschauer fielen aber keine Tore mehr. Der Schiri hatte zu diesem Zeitpunkt alles im Griff und pfiff exakt nach 40 Minuten zum Pausentee.
In der Pause gab uns Trainer Schwögi einige technische Tipps. Auch gewechselt wurde. Doch hielt der eingewechselte Spieler Mäx nicht lange durch, eine Verletzung zwang ihn gleich wieder die Ersatzspielerbank aufzusuchen. War es in der ersten Halbzeit noch der ausgeliehene Zuzwil Spieler Uwe, welcher vor dem Strafraum der Zuzwiler wirbelte, so waren es nach der Pause andere Niederwiler Spieler, welche nun Druck aufsetzten und zum 2:1 erhöhten. Es schien in diesen Minuten, als ob sich der FCZ etwas aufgeben wollte. Auch schien es zu diesem Zeitpunkt, als ob dem Unparteiischen das Spiel etwas aus den Fingern glitt. Doch Clemi's Worte zu seinem Gegenspieler, wonach sie sich schon als sichere Sieger fühlten sei verfehlt, sollten sich in der Folge bewahrheiten. Schwögi kämpfte sich im Zusammenspiel mit R. Müller kräftig und mit klarem Ziel vor Augen durch die gegnerische Spielhälfte und schoss zum 2:2 ein. Trotz mehreren kleineren, dem wechselhaften Wetter angepassten Scharmützel, wurde das Spiel zunehmend spannender, denn es wollte niemand als Verlierer vom Platz gehen. So gelang dem Zuzwiler Sen-Ob, nach einem Freistoss von Schwögi und Kopfballverlängerung durch R. Müller das entscheidende 3:2. Wenige Minuten nach diesem Tor ging dann das Spiel zu Ende. Mittels Shakehands verabschiedeten sich die Mannschaften und zeigten, dass auch nach einem zwischenzeitlich stark wogenden Spiel noch fairer Sport geboten werden kann....
