SC Weiher Wil - Zuzwil (28.04.2008)
Spielbericht von Clemens ForrerAufstellung: Gschwend; Forrer, Benz, Etter, Kuhn (40‘ Brunner); Müller
(40‘ Jaedik), Dörig, Schachtler (31‘ Flury), Artho; Di Martino (31‘ Schwager) , Krasniqi (51‘ Mummenthaler)
Abwesend: Keller...
Verletzt: Egli, Gähwiler
Tore: 24' Dörig, 41' SC Weiher, 54' SC Weiher, 61' Schwager
Das erste Spiel nach der etwas verlängerten Winterpause begann für die Senioren des FC Zuzwil bereits in der Kabine. Die Spieler wurden vom Trainer und vom Obmann des SC Weihers angehalten heute die Sticheleien gegen den Erzrivalen vom Weiher zu unterlassen. Nach diesem Motto ging die Partie auch los. Leben und leben lassen war das Motto der Anfangsviertelstunde. Zwar konnte man verschiedene Chancen verzeichnen, die Schüsse gingen aber allesamt weit neben oder übers Tor. Der FC Zuzwil tat sichtlich mehr fürs Spiel, scheiterte aber mal für mal an der Offsidefalle des Gegners. So dauerte es doch bis zur 24‘ Minute bis sich Dörig ein Herz griff, sich durchtankte und den Ball zum hochverdienten 0:1 aus spitzem Winkel einschob. Lange sah es für Zuzwil nach einem kontrollierten Sieg aus. Als jedoch kurz vor der Pause Weiher über die linke Seite einwärts flankte, hatte die Verteidigung und Gschwend, der eine grossartige Partie spielte, das Nachsehen. Dieses 1:1 machte wohl einige nervös und das System der Zuzwiler drohte auseinander zu brechen. So war man über den Pausenpfiff des sehr guten Schiedsrichters nicht böse.Zur Pause stand es 1:1. Zuzwil brachte sich in dieser Halbzeit durch die vielen Offside selbst und die mangelnde Chancenauswertung um den verdienten Lohn.Nach kurzer Pause pfiff der Schiedsrichter zur zweiten Hälfte an. Doch Zuzwil schien noch im Pausentee zu weilen. Immer wieder brachen die schnellen Stürmer des SC Weihers über die rechte Seite durch. Sie kamen zu einigen Chancen die Gschwend mit herrlichen Paraden mal für mal vereitelte. Zuzwil wirkte offensiv harmlos und wechselte deshalb in der 51‘ den Joker Mummenthaler ein. Es dauerte bis zur 54‘ Minute, ehe Weiher einen erneuten Vorstoss, diesmal über die linke Seite, mit einer Flanke in die Mitte abschloss. In der Mitte konnte der Stürmer die Ecke aussuchen und köpfte souverän zum 2:1 ein. Beim 2:1 schien die Abstimmung in der Abwehr von Zuzwil doch etwas abhanden gekommen zu sein.Das Tor wirkte wie ein Weckruf. Die Mannschaft war nicht mehr wieder zu erkennen. Es wurde wieder um jeden Zentimeter gekämpft. Die Gegner konnten sich meist nur noch mit rüden Fouls helfen, was auch prompt zu einer Verwarnung führte. Jetzt schlug die Stunde Mummenthalers. Er nahm den Ball gekonnt aus der Luft an und lancierte mit einem sauber getimten Pass in die Tiefe Schwager, welcher völlig frei den gegnerischen Torhüter in der linken oberen Ecke erwischte. Man schrieb die 61‘ und der SC Weiher sehnte sich nach dem Schlusspfiff. Anscheinend taten sie das so sehr, dass der Platzwart ein erbarmen mit dem darbenden SC Weiher hatte und das Licht abstellte. Der FC Zuzwil wird sich in den folgenden Trainings vermutlich vermehrt der Chancenverwertung annehmen, wollen sie die künftigen Spiele mit einem positiveren Ergebnis abschliessen.